Was bedeutet es eigentlich, etwas mit Leidenschaft zu tun? Und woran merken wir, dass uns etwas wirklich wichtig ist?
Der Ausgangspunkt für diese Folge ist eine Reise: Nebel in der Hohen Tatra, ein außergewöhnlich gepflegter Campingplatz im Südosten der Slowakei, ein kleiner Landgasthof im Fichtelgebirge und ein unscheinbarer Satz, der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist:
„I’m happy that you are here.“
Aus diesen Begegnungen ist eine Frage entstanden, die mich inzwischen weit über die Reise hinaus beschäftigt. Denn irgendwann geht es nicht mehr nur darum, etwas gern zu tun. Wir beginnen, unsere eigenen Dinge ernst zu nehmen. Wir zeigen sie anderen. Wir bekommen Resonanz. Und plötzlich taucht ein neuer Begriff auf: Erfolg.
In dieser Folge nehme ich euch deshalb auch ein Stück mit hinter die Kulissen meines eigenen Schaffens. Es geht um Fotografie und YouTube, um diesen Podcast, um mein Buch und um nah:fern. Lange habe ich all das als verschiedene Projekte betrachtet. Inzwischen frage ich mich, ob es nicht vielmehr unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Sache sind.
Denn Leidenschaft muss nicht immer dieses große Feuer sein, für das wir angeblich „brennen“ müssen, denke ich. Sie kann auch etwas sein, das längst in uns angelegt ist und sich mit der Zeit immer weiter entfaltet.
Eine Folge über Leidenschaft, Kreativität, Resonanz und Erfolg. Über den Mut, die eigenen Dinge ernst zu nehmen. Und über die Frage, ob wir unsere Leidenschaft wirklich finden müssen oder manchmal nur erkennen dürfen, was in unserem Leben längst wächst.
Draußen. Sehen. Erzählen.